Einräder – keine halbe Sache

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1853 wurde in Frankreich das erste Einrad zum Patent angemeldet. Bereits 1880 wurden Einräder erstmals als Kunstsportgeräte genutzt. Meist konnte man sie allerdings in den Kreisen der Schausteller wie Clowns im Zirkus finden, die mit ihren darauf ausgefühten Kunststücken die Besucher erstaunten.

Heute hat sich das Einradfahren eher zu einer eigenständigen Sportart entwickelt. So gibt es Freestyle Wettbewerbe ähnlich wie bei BMX-Rädern, bei denen die Einradfahrer beweisen mit welcher Geschicklichkeit sie ihr Rad beherrschen. In den letzten Jahren wurde auch die Zahl der Off-Tour Einradfahrer oder Mountain Unicycling Anhänger immer größer. Diese Sportart lehnt sich ans Mountainbiking an. Da geht es über Stock und Stein, um die gefährlichsten Strecken zu bewältigen.

Eine weitere Variation des Einradsportes ist das Trial Unicycling. Hierbei ist das Ziel über Hindernisse zu springen oder zu fahren ohne dabei mit Hand oder Fuss den Boden zu berühren. Beim Touring geht es hingegen um das Zurücklegen von langen Strecken und beim Street Unicycling verwendet der Fahrer in der städtischen Umgebung vorgegebene Objekte, wie Bordsteine, Treppen, Mäuerchen und Geländer um seine Kunststücke auf dem Einrad auszuführen. Etwas ähnliches kennt man ja aus der Skateboard-Szene.

Auch Team-Sportarten mit dem Einrad liegen im Trend. So kann man Basketball oder Hockey einmal auf eine neue Weise ausgeführt betrachten. Beim Mannschaftskunstfahren kommt es auf Synchronität und Eleganz an. Es werden auch Freestyle-Küren gefahren, bei denen ähnlich dem Eiskunstlaufen zur rhytmischer Musik Tricks ausgeführt werden.

Es gibt sowohl Deutsche als auch Internationale und Weltmeisterschaften in den verschiedenen Diziplinen . DasEinrad ist somit keine halbe Sache, sondern ein vollwertiges Sportgerät.



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